Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber bei mir zuhause gibt es eigentlich keinen Raum, in dem sich nicht auch irgendwo ein Post-it! findet, auf dem irgendeine – mehr oder weniger – wichtige Notiz geschrieben steht. Grundsätzlich sind diese kleinen Klebezettelchen wirklich eine tolle Erfindung. Du schnappst dir den Block und kritzelst mal eben schnell eine Notiz darauf, die du dir für eine spätere Erinnerung auf deinen Planer klebst, den Schreibtisch, den PC-Bildschirm, den Spiegel… In einer perfekten Welt kamst du dann später darauf zurück und würdest dich der notierten Sache widmen. In meiner Welt – und ich wage jetzt einfach mal die Behauptung, dass das nicht nur mir so geht – fällt der Zettel irgendwann vom beklebten Gegenstand und dann drohen ihm 2 Szenarien: Entweder hat der kleine Glück und ich bemerke ihn. Dann wandert er meist in meine Hosentasche (und wird dort vergessen). Oder aber er verschwindet gänzlich und wenn ich Glück habe, taucht er mehrere Wochen bis Monate später wieder zwischen irgendwelchen Unterlagen auf.

Nun! Es gibt tatsächlich eine – wie immer recht simple – Lösung für dieses Problem – nämlich Pinnwände. Da kann man einfach alles, was gerade wichtig ist oder für die Zukunft noch wichtig werden könnte, PARKEN! Großartig! Aber einfach eine zu kaufen wäre dann doch VIEL zu leicht und dass Geld kannst du dir getrost sparen. Eigentlich brauchst du nur:

  • einen Bilderrahmen in der Form und Größe deiner Wahl
  • Weinkorken oder Kork generell
  • Bastelkleber

Hast du diese Sachen alle zuhause, kann es direkt losgehen.

Da ich keine einfach Korkmatte hier hatte, sondern eine ganze Menge alter Weinkorken, musste ich diese natürlich erst einmal zerschneiden. Entweder tust du das der Länge nach oder schneidest wie ich kleine Scheiben. Ich bin dabei gar nicht so genau vorgegangen, weil ich es ganz schön finde wenn die Pinnwand am Ende etwas uneben ist. Geschmacksache! Darüber solltest du dir besser vorher Gedanken machen, bevor du am Ende noch einmal dieselbe Menge Wein trinken musst.

Damit fertig habe ich das Glas aus dem Bilderrahmen entfernt und damit begonnen, die Korkscheiben auf die Rückwand des Rahmen zu legen. Ich gehe bei sowas immer gern auf Nummer sicher – alter Kontrollfreak. Wenn du mutig bist, dann klebst du direkt. . .

Wenn der Bastelkleber gut durchgetrocknet ist, kannst du auch schon los pinnen. Mehr ist es tatsächlich nicht. Allerdings fand ich die Grundvariante doch etwas kahl – deswegen die kleine Wimpelkette.

So einfach geht’s. Und noch dazu hat man endlich eine wirklich gute Begründung, den ein oder anderen Abend mal ein Glas Wein zu trinken. Die Pinnwand muss schließlich fertig werden, damit wir ENDLICH strukturiert und produktiv sein können.

Nein, das ist natürlich nur Spaß, ich könnte mir vorstellen, dass man Korken auch gut in einschlägigen Lokalen bekommen kann, wenn man einfach mal nett fragt.

 

Hat dir das DIY gefallen? Dann schick mir gern Fotos (oder Fragen)! Ich freu mich!
Liebe Grüße und einen schönen Start in die Woche,

Saskia.

Ich liebe es, Dinge selbst zu machen. Das gibt mir in meinem Zuhause ein viel persönlicheres Gefühl, als alles einfach wie alle anderen im Möbelhaus zu kaufen. Klar gibt es Möbelstücke, die man zum einen nicht selbstmachen kann und die mir zum anderen so gut gefallen, dass ich sie unbedingt haben MUSS. Aber gerade dann wertet ein ganz persönliches Stück die ganze Angelegenheit nochmal auf. Diese Hängeleuchte ist so eine Sache, die ich in einem abendlichen Selbstversuch hergestellt habe. Wenn du sie gern nachmachen möchtest, dann brauchst du dafür die folgenden Dinge:

  • Tapetenkleister
  • Frischhaltefolie
  • einen Luftballon
  • Tortenspitze
  • ein dekoratives Kabel mit Lampenfassung
  • ein Gefäß, zum stabilen Aufstellen des Ballons. So kann er dann gut durchtrocknen.

Schritt 1:
Den Ballon mit Frischhaltefolie umwickeln. So kannst du dir später sicher sein, dass sich alles gut löst und nix reißt.

Schritt 2:
Nun schon einmal einen Bereich ruhig dick mit Tapetenkleister einpinseln und dann die in entsprechende Größe (da sind dir und deinem Geschmack keine Grenzen gesetzt) geschnittenen Streifen der Tortenspitze auf den Ballon kleben. Und zwar so lang, bis du die gewünschte Form erreicht hast. Eine Kleinigkeit solltest du bitte noch beachten: Lass oben eine Öffnung frei, die großgenug ist, um ein Kabel durchführen zu können. Nicht zu groß! Sonst hält die Halterung für die Glühbirne am Ende nicht.

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Schritt 3:
Nun brauchst du ein bisschen Geduld. Das Ganze sollte auf jedenfall 2 Tage durchtrocknen. Kannst ja immer mal wieder testen, wie trocken/ hart deiner zukünftiger Lampenschrim schon ist. Wenn du das Gefühl hast, alles ist gut durchgetrocknet, kannst du den Ballon mit einer Nadel zerstechen und alles von einander lösen. Fertig ist deine Hängeleuchte. Nun noch das Kabel durch die freigelassene Öffnung. Et voilà! :)

Ich hoffe, ich habe in meiner Anleitung nichts vergessen. Lass mich doch gern wissen, wie es bei dir lief. Oder schick mir ein Foto. <3

Die Bogenleuchte Regolit von Ikea kennen wir wohl alle. Ich mochte sie vom ersten Moment an und konnte sie auch – obwohl nach 2 Umzügen völlig hinüber – nie wegschmeißen. Der Schirm sah echt schrecklich aus und man konnte diesen Anblick defintiv keinem mehr anbieten.
Irgendwann kam mir dann eine Idee… Ich hatte zum damaligen Zeitpunkt (das ist nun schon mehr als ein Jahr her) schon einige DIY-Ideen mit Muffinförmchen gesehen, bei denen Lampenschirme damit beklebt wurden. Allerdings waren mir Muffinförmchen für meine Idee zu groß.  Ich habe deswegen zu Pralinenförmchen gegriffen.Zum Nachmachen brauchst du folgende Dinge:

  • Pralinenförmchen aus Papier (die findest du in größeren Supermärkten bei den Haushaltswaren)
  • Klebstoff, am allerbesten transparenten
  • eine gaaaaaaaanze Menge Geduld


Es wäre gelogen, wenn ich hier schreiben würde, ich wäre nicht zwischendurch beinahe verzweifelt. Ich liebe solche Geduldsaufgaben eigentlich, aber das war selbst mir zeitweise zu viel. Ich brauchte für dieses Projekt ca. 4 Tage – die Arbeitszeit lag jeweils bei circa 4 Stunden. Das lag neben neben meiner Ermüdung aber auch daran, dass mir die Förmchen ausgingen. Weiter unten siehst du dieses Lampenprojekt in Zahlen, dann verstehst du, was ich meine.
Wie dem auch sei – mich begeistert das Ergebnis noch immer! Also hat sich all die Mühe auch gelohnt. Selbst das Zwischenergebnis hätte mir – wäre der Lampenschirm nicht an allen Ecken und Enden kaputt gewesen – schon gut gefallen. Vielleicht hätte man dann weiter unten noch einmal eine Reihe kleben können und dann den Rest freigelassen. Könnte auch ganz interessant aussehen. Aber gut, hier das Endergebis:

Nachdem alles fertig beklebt war, habe ich mir einen kleinen Spaß gemacht und mal grob überschlagen, was ich an dieser Lampe alles verarbeitet habe und musste doch ein wenig staunen.
Dieses Projekt in Zahlen heißt: 1 Lampenschirm beklebt mit circa 1600 Papier-Pralinienförmchen dank 4 Tuben Leim und das alles verteilt auf 4 Tage à 4 Stunden