Tag 3 – Weekend Market und Goldener Berg / Bangkok 

Man braucht es eigentlich gar nicht erst zu versuchen, zu beschreiben, wie dieser Ort aussieht, riecht und klingt! Es ist schier unmöglich! Und deswegen bin ich auch so froh, dass ich mir das Spektakel anschauen konnte. Da wir über ein Wochenende in Bangkok waren, musste natürlich eine Runde über dem Chatuchak Weekend Market gedreht werden. Leider ist es mir nicht gelungen, den Markt bildlich einzufangen. Manchmal will es einfach nicht klappen und man denkt sich bei jedem Foto, dass das was man sieht, viel bunter, lebendiger und schöner ist, als das Abbild auf dem Kameradisplay. Meist entscheide ich mich dann dafür, einfach zu genießen und die Kamera beiseite zu legen. Nur ein paar wenige Fotos in einem kleinen Kaffee ( das Viva 26 ) mittendrin sind entstanden – hier eins davon.

Der Markt unterteilt sich in viele verschiedene Themenfelder – Kleidung, Schmuck und Schuhe aber auch Haushaltsartikel, Lebensmittel, Tierbedarf und viele weitere. Es ist einfach ein Erlebnis darüber zu schlendern und verdient definitiv einen Vormittag Zeit, wenn man Bangkok besucht! Allerdings läuft man auch Gefahr bei all den Eindrücken und Waren in tausendfacher Menge den Verstand zu verlieren. Irgendwann wurde es uns zumindest doch zuviel! Deswegen machten wir uns schließlich nach einer Portion ‚Mango sticky rice‘ und gefühlten 10km Fußmarsch auf in Richtung Tempel des goldenen Berges – auch Wat Saket.

Dieser Ort ist ebenso sehenswert wie der Markt am Vormittag! Obwohl es echt heiß war und es einige Stufen zu überwinden galt, konnten wir den Aufstieg (79 Meter sind jezt auch nicht die Welt) sehr entspannt hinter uns bringen, weil das Areal echt super angelegt ist! Viel Schatten und viel Wasser. Nicht nur in Gestalt von Wasserfällen sondern auch als von oben kommender Sprühnebel! Wirklich toll!
Oben angekommen, hatten wir einen wahnsinns Ausblick auf Bangkok! 360 Grad unverbauter Blick!!! Und in einer Stadt wie Bangkok will das echt etwas heißen.

Nach diesem tollen Blick über die Stadt fuhren wir mit dem Wassertaxi zurück in Richtung unseres Hotels! Auch das übrigens eine Sache, die man wie ich finde unbedingt gemacht haben sollte! Auf diese Weise nämlich erlebt man Bangkok hautnah. Während der doch schon recht rasanten Fahrt durch die teils schmalen und dann wieder breiter auslaufenden Kanäle erhält man Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen.

Tag 1 – auf nach Bangkok     

Wie versprochen kommt heute nun der erste Teil meines kleinen Reiseberichts zum Thailandtrip. Begonnen hat alles mit einem recht entspannten Flug mit Qatar Airways über Doha nach Bangkok. Wer aus Angst vor langen Flügen eine Reise nach Südostasien ausschließt, den kann ich beruhigen, die zwei durch den Zwischenstopp entstandenen 5 Stunden Flüge sind durchaus gut zu ertragen und die Flugzeuge waren mit sämtlichem Klimbim ausgestattet, sodass die Zeit fast schon zu kurz erschien, um alles einmal zu nutzen. First World Problems … Ja!

Angekommen in Doha hatten wir ein bisschen Aufenthaltszeit, was sich bei dem Flughafen durchaus lohnt, denn da gab es den ein oder anderen netten Shop und auch witzige Installationen, wie diesen Psychoteddy! Weniger schön war der Schock, der uns traf als wir versuchten Geld abzuheben. Ich wusste von Freunden, dass auch meine Maestro Karte problemlos funktionieren müsste (hatte nur zwar eine Mastercard bestellt, die auch kam, jedoch fehlt mir bis heute der Pin) aber weder die noch die Mastercard von meinem Freund taten das was sie sollten. Super! Da standen wir also mit rund 200€ Bargeld in der Tasche und konnten nur hoffen, dass sich unsere aktuelle Finanzsituation nur auf Doha beschränkt. Zum Glück war das auch so! Demnach: fährst du nach Thailand dann spar dir das Geld für die Visa! Die Transaktionsgebühren halten sich mit 200THB (ca. 5€) für 10.000THB (ca. 260€) auch gut in Grenzen! Und damit kommst du  wie in meinem Fall beim Backpacking ein gutes Stückchen aus.

Nachdem wir also glücklich und ‚bescheint‘ (riesig sind diese Baht-Scheine) den Bangkoker Flughafen verlassen hatten, ließen wir uns für 300THB zum Hotel bringen. Übrigens gar nicht so einfach wie gedacht! Denn einfach wen ansprechen läuft da nicht! Man muss an einem eigens dafür eingerichteten Automaten ein Ticket ziehen – hab mich ein bisschen gefühlt wie im Bürgerbüro meiner Stadt! Das Ticket zeigt dann die Nummer des Stellplatzes und zu dem geht man dann. Bestens organisiert die Thais! Das soll sich durch den gesamten Urlaub ziehen anbei bemerkt! Nun ja. Die Fahrt dauerte etwa eine halbe Stunde und ich hab mir Bangkok nur halb so riesig vorgestellt wie die Stadt die da an meinen Augen vorbei zog! Unglaublich viele Menschen und demzufolge auch unglaublich viel Verkehr! Einen Mietwagen empfehle ich keinem! Und das nicht wegen des Linksverkehrs! Das ist definitiv das kleinste Problem in diesem scheinbar regellosen Gewühl! Aber als Beifahrer machte es Spaß!

Von Anfang an war unser Plan, in Bangkok selbst eins der tolleren Hotels zu buchen, bevor es auf den Inseln mit den ja eher simplen Unterkünften (so dachte ich) losgehen würde. Unbezahlbar dieser Blick aus dem 32. Stock! Vor allem bei Nacht! Viele der Hotels haben übrigens einen Pool in mittlerer Höhe, der dann meist noch von Bäumen und Blumen umrahmt ist.

Nach fast 24 Stunden ‚Anreise‘ (ich rechne hierbei ganz dramatisch ausgehend von unserer Aufstehzeit) waren wir nicht mehr zu viel zu gebrauchen. In dem Viertel in welchem unser Hotel stand haben wir uns aber dennoch ein bisschen umgeschaut.  Dominiert wurde es auf jedenfall durch die drei RIESIGEN Malls, in denen wir uns aber nur sehr kurz aufgehalten haben, weil man das Gefühl hatte, bei all dem ÜBERangebot verrückt zu werden. Draußen tausende neuer Eindrücke und drinnen noch viel mehr! Nee danke! Nicht am ersten Tag vor allem!

snapseed Kleiner Tipp aber – im Erdgeschoss des Siam Paragon (eine der drei fetten Malls) findet sich eine riesen Fressmeile die von traditioneller thailändischer Küche über Streetfood bishin zu europäischer Küche alles bündelt! Auch da – für meinen Geschmack zuviel Auswahl aber es ist dennoch einen Blick wert wie ich finde! Ansonsten gestehe ich, sind wir früh schlafen gegangen (ein Wunder bei den lautstark streitenden Asiaten im Zimmer neben uns, bei denen neben Türen auch Teile des Inventars flogen). Morgen gibts dann mehr von dem Folgetagen!