Im Moment überfluten sie auf Fotos das halbe Internet und sind eigentlich auf fast jedem Pinterest Account zu finden. Absolut berechtigt, wie ich finde, denn sie bestechen durch ihre Einfachheit! Und nachdem ich zuletzt noch in einem Zimmer der Jugendlichen der Wohngruppe an etwas Ähnlichem gearbeitet habe, dachte ich mir gestern, dass es sich auch in meinem Arbeitszimmer zuhause ganz gut machen würde – das Grid Memo Board für ungefähr KEIN Geld – oder aber „…nur 5 Euro…“, sorry ein Insider.

Für dieses Memo Board brauchst du eigentlich nur ein paar Dinge:

  • 2 Armierungsgitter aus dem Baumarkt (kann dir Bauhaus ans Herz legen)
  • 1 Seitenschneider
  • ein paar Kabelbinder
  • Hammer und ein paar Nägel
  • ach und natürlich ein paar Klammern oder sonstiges, womit du deine Bilder am Gitter befestigen kannst

Bevor ich die Gitter an die Wand angebracht habe, bin ich ihnen mit dem Seitenschneider zu Leibe gerückt. Und zwar an der Stelle, an welcher sie sich treffen, oder wie bei mir überlappen. Denn wie du auf dem Bild sehen kannst, sind die Ränder etwas breiter als der Rest des ‚Netzes‘ und das mochte ich nicht so gern.
Einmal an der Wand, habe ich die Gitter mithilfe von Kabelbindern an ihrer Schnittstelle verzurrt und fertig war auch schon mein Grid Board! Der Rest ist jedem selbst überlassen und macht wirklich Spaß. Ein super leichtes und echt günstiges DIY!

Viel Spaß dabei! :)

DIY – Projekt: Ein Tipi für Theo

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Ohooooo!  Heute gibt es mal ein Nähprojekt!
Vor einiger Zeit habe ich für Theo ein Tipi genäht, damit er einen Platz zuhause hat, an den er sich zurückziehen kann, wenn ihm danach ist. Wenn man ein bisschen mit der Nähmaschine umgehen kann, dann ist auch dieses Projekt nicht besonders kompliziert, erfordert aber vielleicht ein bisschen Geduld. Seitdem das kleine Katzen-Tipi nun also in meinem Wohnzimmer steht, freue ich mich jedes Mal aufs Neue darüber, es anzuschauen und was noch viel toller ist – Theo liebt es inzwischen auch heiß und innig.

Achso! Soviel Zeit muss sein! Die ausgedruckten Bilder habe ich übrigens von hier und dort. Und nun gehts weiter zur Anleitung.

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  1. Zuerst habe ich mir 6 gleich große Stoffteile mit den Maßen (LxB1xB2) 63cm x 6,5 cm x 34 cm zugeschnitten.
  2. Danach ging es direkt ans Nähen. Dafür habe ich im ersten Schritt 2 Stoffteile mit der späteren Außenseite übereinander gelegt und an einer Seite miteinander vernäht. So geht man dann auch mit den weiteren Stoffteilen vor, bis alle verbunden sind.img_5464
  3. In einem weiteren Schritt habe ich dann von Innen noch jeweils 2 Fäden an die einzelnen Seitenteile des Tipis genäht, um sie später am Gestell befestigen zu können. So bleibt auch alles schön dort wo es hingehört und kann Theo nicht unter sich begraben. Denn das wäre dann definitiv das letzte Mal, dass er in sein Tipi geht.
  4. Als ich mit dem Nähen fertig war, habe ich mich dann dem späteren Gestell für das Zelt gemacht. Basis ist eigentlich eine Rankhilfe für Pflanzen, die bei mir noch im Keller herumflog. Diese habe ich mit 2 weiteren Rundhölzern aus dem Baumarkt ergänzt, um insgesamt 6 Stangen zu haben.
    Für ein bisschen mehr Farbe habe einzelne Stangen dann noch mit Waschi Tape beklebt.

  5. Anschließend wurde dann das Tip an Ort und Stelle aufgebaut. Den Stoff habe ich mit den zuvor angenähten Fäden an den Stangen befestigt.
    Damit es für Theo auch gemütlich ist, habe ich einen Korb, den ich vor einiger Zeit schon für ihn bei Ikea gekauft habe, in das Tip hineingestellt. Praktischerweise sorgt dieser auch gleich noch dafür, dass die Stangen nicht mehr verrutschen können auf meinem doch etwas rutschigen Laminatboden. Denke aber auch noch über einen kleinen Teppich nach.

Na? Was meinst du? War doch wirklich nicht so kompliziert, wie man im ersten Moment vielleicht meinen könnte. Das Tipi lässt sich beliebig vergrößern oder auch verkleiden. Könnte mir es auch toll für einen Hund vorstellen. Dann bräuchte man natürlich ein bisschen größere Stoffteile. Wenn du es auch ausprobierst, dann würde ich mich jedenfalls sehr über Bilder und Rückmeldungen dazu freuen. Bis dahin wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Nachmachen.

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Yay! Heute gibts mal wieder ein DIY! Ich habe mir einen neuen Couchtisch aus 2 Europaletten gebaut. Und das ging wirklich kinderleicht! Wichtig war mir, dass der Tisch – auch wenn er größer sein würde als die vorherige Variante – leicht zu verschieben ist, denn er steht vor einer Couch, die auch mal als Gästebett dient. Wenn sie also ausgezogen werden muss bei Übernachtungsgästen, dann muss man den Tisch ganz einfach verschieben können. Europaletten haben allerdings schon ein ziemliches Gewicht, deswegen habe ich einfach Rollen angebracht, die sich um ihre eigene Achse drehen können. Auf diese Weise ist der Tisch sehr schnell verschoben. Damit er dann aber auch an Ort und Stelle stehen bleibt, verfügen 2 der Rollen über einen Stopper. So bleibt alles an seinem Platz.

… was du dafür brauchst:

  • 2 Europaletten
  • 4 Möbelrollen (in meinem Fall 2 mit Stepper und 2 normale Rollen, alle 4 lassen sich um ihre eigene Achse drehen)
  • Schrauben
  • Schleifpapier und Schleifklotz

… und hier die einzelnen Schritte:

  1. Europaletten haben meistens ein paar Gebrauchsspuren oder sind an manchen Stellen abgesplittert. Dagegen helfen ein Schleifklotz und Schleifpapier. In meinem Fall hat das 40er Schleifpapier super Dienste geleistet. Habe einfach alles einmal grob übergeschliffen und die Kanten alle ein bisschen abgerundet, damit man sich nicht schneidet oder sonst irgendwie verletzt/ wehtut.
  2. An die unterste Palette habe ich dann die Rollen angebracht. Für die nötige Stabilität habe ich dafür 5,0 x 60 mm Schrauben verwendet. Die Rollen mit den Stoppern kamen auf eine gemeinsame Seite. Im Nachhinein hatte man sie aber auch diagonal anbringen können, das kannst du machen, wie du magst.
  3. Als die Paletten dann ordentlich übereinander lagen, habe ich sie mit 4 Schrauben miteinander verbunden, sodass sie auch nicht mehr verrutschen können.
  4. Nun fehlt mir eigentlich nur noch eine passende Glasplatte. Die muss ich mir allerdings erst noch anfertigen lassen.