Die Corona Krise zwingt uns aktuell alle zur sozialen Distanzierung. Zuhause bleiben heißt das Motto. Das brachte mich dazu, mir kreative Projekte für mein Zuhause zu überlegen. Einzige Bedingung war es, dass ich nur mit den Dingen arbeiten kann, die ich auch schon besitze. Denn nichts wäre weniger hilfreich, wenn ich dafür zum Baumarkt fahren müsste. Dann wären all die guten Vorsätze zum Schutz der anderen und zur Entlastung der aktuell sehr angespannten Situation in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen außerhäusliche Aktivitäten einzudämmen. Auch wenn es gerade sehr verlockend erscheint, all die unvollendeten Projekte in unseren Wohnungen endlich abzuschließen, wäre es meiner Meinung nach gerade nicht besonders solidarisch und wenig weitsichtig, JETZT damit zu beginnen und Großeinkäufe im Baumarkt zu starten…
für dieses Projekt benötigst du vor allem eins – Wolle und Garn. Ich habe außerdem noch einen ungenutzten Kork-Untersetzer zweckentfremdet und einen ehemaligen Makramee Ring verarbeitet.
Los gehts!

Zum Schluss kannst du mit einer Schere alle Fäden in Form schneiden. Entweder ganz gerade oder auch in Stufen oder rund. Je nachdem, was dir am besten gefällt.

Viel Spaß beim Nachmachen und wenn du Fragen hast, lass es mich gern wissen.

Heute gibts ein DIY mit Beton. Und das könnte für mich nicht besser zum Herbst und der Dunkelheit da Draußen passen. Die Idee zur Lampe habe ich bei P I N T E R E S T  gefunden. Das Projekt war ein bisschen abenteuerlich und brauchte 2 Anläufe. Aber sieh einfach selbst.

– DAS BENÖTIGST DU –

 

– S C H R I T T  1 –
Stecksystem und passende Längen

Bevor die eigentliche Arbeit losgeht, empfiehlt es sich, die Rohre vorher einmal zur Probe zusammenzustecken. So kannst du sehen, ob die Längen zusammenpassen und das Ganze auch so aussieht, wie du es am Ende auch haben willst. In diesem Fall, habe ich 22er Kupferrohre verwendet und mit den passenden Verbindungsstücken zusammengesteckt.

– S C H R I T T  2 – 
Verkabelung

Das Kabel wird einmal durch die Rohre geschoben und an beiden Enden mit einem gut haftenden Klebeband vor einem möglichen Aufdröseln gesichert. Achte darauf, dass das Kabel oben nur soweit herausschaust, dass du es später gut an die Lampenfassung anschließen kannst. So sparst du dir unnötigen Verschnitt.
Am unteren Ende verkabelst du – je nachdem wie du es lieber magst – einen Schalter recht nah (dann kannst du ihn mit in den Beton einlassen – dafür bitte alles gut isolieren, damit keine Feuchtigkeit eintreten kann) oder etwas weiter in Richtung Stecker.

Übrigens! Den grünen Strohhalm auf dem linken Bild habe ich über den Teil des Kabels gezogen, der später in den Betonfuß eingelassen wird. Ebenfalls zu Isolierungszwecken!!!

ACHTUNG!!! Du arbeitest mit Elektrizität. Bitte informiere dich daher genau, wie das mit dem Verkabeln von verschiedenen Schaltern funktioniert. Das kann mitunter sonst in einem lauten Knall und Stichflammen enden. Im Zweifelsfall frag lieber jemanden, der sich damit auskennt, ob er dir hilft, SONST droht dir das da…

 

 

– S C H R I T T  3 –
Beton anmischen und Formen gießen

Vor dem Gießen habe ich ein kleines Loch in die Plastikform für den Lampenfuß (diese wird später kaputt geschnitten, also vielleicht nicht bei Mama oder in der WG Küche bedienen) geschnitten und Platz für das Kabel zu schaffen. So verlässt es später an dem Punkt den Lampenfuß, für den du dich entscheidest.

Denk dran! Was man auf den Bildern nicht sehen kann, ist ein Strohhalm, durch den ich zuvor den Teil des Kabels geschoben habe, der in den Beton eingelassen wird. So schützt du es vor Nässe.

Ich habe hier R U C K Z U C K B E T O N verwendet und diesen in eine Plastikform gegeben. Die erste Schicht sollte dickflüssig sein, damit du den Schalter und die Rohre stabil platzieren kannst. Nach dem Antrocknen kommt dann für einen glatten Abschluss und ein schöneres Ergebnis eine etwas dünnflüssigere Schicht Beton darüber.

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Für den Lampenschirm habe ich eine Plastikflasche – wie D I E S E – verwendet. Das Loch, welches nach Abscheiden des Flaschenhalses entstand, habe ich wieder mit Klebeband umschlossen und mit der L A M P E N F A S S U N G verklebt. Für den späteren Hohlraum  diente eine Spraydose, die ich zuvor mit Frischhaltefolie umwickelt habe. So lässt sich hinterher alles gut auslösen.

Tipp! Wenn du alle Formen vor dem Gießen mit Öl bestreichst, löst sich der Beton später noch besser!
Beim Gießen des Lampenschirms empfiehlt es sich außerdem, den Beton etwa so dünnflüssig anzurühren, wie schon bei der 2. Schicht für den Fuß der Lampe. Zum Hineinfallen habe ich einen Trichter verwendet.

 

– S C H R I T T  4 –
Lampenfuß und -schirm auslösen

Wenn alles gut getrocknet ist (lies dazu am besten die Gebrauchsanweisung auf deiner Betonmischung) wird’s spannend! Jetzt gehts ans Auslösen der Formen. Verabschiede dich schon einmal vom Gedanken, die Formen für ein zweites DIY verwenden zu können. Du kommst ums Zerschneiden nicht herum.

Tipp: Eine kleine Zange oder ähnliches zum Ziehen am Plastik sind Gold wert! Ansonsten aber bitte mit Gefühl, damit nichts kaputt geht.

 

– S C H R I T T  5 –
Lampenschirm anbringen und restliche Verkabelung

 

– ET  VOILA – 

Ich bin verliebt in diese Lampe. Habe mich für eine weniger helle Glühbirne entschieden, sodass sie wirklich nur punktuell beleuchtet, was unter ihr steht. Dadurch entsteht ein echt angenehmes und gedimmtes Licht, was den Raum sehr gemütlich macht und mich ein bisschen milder stimmt, was den Herbstbeginn anbelangt.
Vielleicht hast du ja auch Lust bekommen, dieses DIY auszuprobieren. Wenn ja, dann teile es gern unter #theoundzausel mit mir.

Ich freu mich auf Dein Ergebnis.

Liebe Grüße,

Saskia

Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber bei mir zuhause gibt es eigentlich keinen Raum, in dem sich nicht auch irgendwo ein Post-it! findet, auf dem irgendeine – mehr oder weniger – wichtige Notiz geschrieben steht. Grundsätzlich sind diese kleinen Klebezettelchen wirklich eine tolle Erfindung. Du schnappst dir den Block und kritzelst mal eben schnell eine Notiz darauf, die du dir für eine spätere Erinnerung auf deinen Planer klebst, den Schreibtisch, den PC-Bildschirm, den Spiegel… In einer perfekten Welt kamst du dann später darauf zurück und würdest dich der notierten Sache widmen. In meiner Welt – und ich wage jetzt einfach mal die Behauptung, dass das nicht nur mir so geht – fällt der Zettel irgendwann vom beklebten Gegenstand und dann drohen ihm 2 Szenarien: Entweder hat der kleine Glück und ich bemerke ihn. Dann wandert er meist in meine Hosentasche (und wird dort vergessen). Oder aber er verschwindet gänzlich und wenn ich Glück habe, taucht er mehrere Wochen bis Monate später wieder zwischen irgendwelchen Unterlagen auf.

Nun! Es gibt tatsächlich eine – wie immer recht simple – Lösung für dieses Problem – nämlich Pinnwände. Da kann man einfach alles, was gerade wichtig ist oder für die Zukunft noch wichtig werden könnte, PARKEN! Großartig! Aber einfach eine zu kaufen wäre dann doch VIEL zu leicht und dass Geld kannst du dir getrost sparen. Eigentlich brauchst du nur:

  • einen Bilderrahmen in der Form und Größe deiner Wahl
  • Weinkorken oder Kork generell
  • Bastelkleber

Hast du diese Sachen alle zuhause, kann es direkt losgehen.

Da ich keine einfach Korkmatte hier hatte, sondern eine ganze Menge alter Weinkorken, musste ich diese natürlich erst einmal zerschneiden. Entweder tust du das der Länge nach oder schneidest wie ich kleine Scheiben. Ich bin dabei gar nicht so genau vorgegangen, weil ich es ganz schön finde wenn die Pinnwand am Ende etwas uneben ist. Geschmacksache! Darüber solltest du dir besser vorher Gedanken machen, bevor du am Ende noch einmal dieselbe Menge Wein trinken musst.

Damit fertig habe ich das Glas aus dem Bilderrahmen entfernt und damit begonnen, die Korkscheiben auf die Rückwand des Rahmen zu legen. Ich gehe bei sowas immer gern auf Nummer sicher – alter Kontrollfreak. Wenn du mutig bist, dann klebst du direkt. . .

Wenn der Bastelkleber gut durchgetrocknet ist, kannst du auch schon los pinnen. Mehr ist es tatsächlich nicht. Allerdings fand ich die Grundvariante doch etwas kahl – deswegen die kleine Wimpelkette.

So einfach geht’s. Und noch dazu hat man endlich eine wirklich gute Begründung, den ein oder anderen Abend mal ein Glas Wein zu trinken. Die Pinnwand muss schließlich fertig werden, damit wir ENDLICH strukturiert und produktiv sein können.

Nein, das ist natürlich nur Spaß, ich könnte mir vorstellen, dass man Korken auch gut in einschlägigen Lokalen bekommen kann, wenn man einfach mal nett fragt.

 

Hat dir das DIY gefallen? Dann schick mir gern Fotos (oder Fragen)! Ich freu mich!
Liebe Grüße und einen schönen Start in die Woche,

Saskia.