Die Corona Krise zwingt uns aktuell alle zur sozialen Distanzierung. Zuhause bleiben heißt das Motto. Das brachte mich dazu, mir kreative Projekte für mein Zuhause zu überlegen. Einzige Bedingung war es, dass ich nur mit den Dingen arbeiten kann, die ich auch schon besitze. Denn nichts wäre weniger hilfreich, wenn ich dafür zum Baumarkt fahren müsste. Dann wären all die guten Vorsätze zum Schutz der anderen und zur Entlastung der aktuell sehr angespannten Situation in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen außerhäusliche Aktivitäten einzudämmen. Auch wenn es gerade sehr verlockend erscheint, all die unvollendeten Projekte in unseren Wohnungen endlich abzuschließen, wäre es meiner Meinung nach gerade nicht besonders solidarisch und wenig weitsichtig, JETZT damit zu beginnen und Großeinkäufe im Baumarkt zu starten…
für dieses Projekt benötigst du vor allem eins – Wolle und Garn. Ich habe außerdem noch einen ungenutzten Kork-Untersetzer zweckentfremdet und einen ehemaligen Makramee Ring verarbeitet.
Los gehts!

Zum Schluss kannst du mit einer Schere alle Fäden in Form schneiden. Entweder ganz gerade oder auch in Stufen oder rund. Je nachdem, was dir am besten gefällt.

Viel Spaß beim Nachmachen und wenn du Fragen hast, lass es mich gern wissen.

Sucht man bei Pinterest nach praktischen Dingen fürs Büro, dann gehören sie definitiv dazu wie das Amen in der Kirche – die Paper Bags, in denen sich ganz praktisch vielerlei Dinge verstauen lassen. Ich beispielsweise bewahre darin meine Geschenkpapierrollen und auch große Papierbögen auf. Ich kenne aber auch Menschen, die eine Paper Bag als zuhause für eine ihrer Zimmerpflanzen nutzen. Wie dem auch sei. Meine war mir bereits seit ein paar Monaten schon ein kleiner Dorn im Auge, weil das Bild darauf leider gar nicht zum Rest der Wohnung passt und so kam ich auf das heutige DIY.

Was du neben der Paper Bag noch brauchst:

  • Pinsel und Farbe
  • Krepppapier oder auch anderes dünnes Papier für die Quasten
  • Nadel und Faden
  • wahlweise Kork und eine kleine Klammer
  • Klebstoff

Das alles ist wirklich kein Hexenwerk. Das einzig komplizierte ist vielleicht nur, sich zu entscheiden, wie die Tasche am Ende denn genau aussehen soll. Hast du dich für eine Farbe (meine ist übrigens Wandfarbe, die ich vom Wohnzimmer Streichen noch über hatte) und ein Muster entschieden, dann leg direkt los!

Tasslelove!!!

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Als nächstes soll es um die Schätzchen hier oben gehen! Denn während die Farbe auf deiner Paper Bag in Ruhe trocknet, kannst du dich schon mal ans Basteln deiner Papierquasten machen! Keine Sorge, auch die sind sehr sehr einfach gemacht, allerdings brauchst du vielleicht ein kleines bisschen Geduld. Außerdem solltest du an dieser Stelle schon in etwa eine Idee davon haben, wie groß/ lang deine Quasten werden sollen. Zum Herstellen noch ein paar Fragen? Ganz easy:

  1. Nimm etwas Krepppapier oder auch dünnes anderes Papier (ich hatte noch Reste von einer Geschenkverpackung über) und falte es in der Mitte, sodass die Ecken direkt übereinanderliegen.
  2. Dann schneide von den losen Enden zur Mitte dünne Streifen (Achtung, nicht ganz bis zum Ende schneiden!)
  3. Entfalte alles und rolle es zusammen.
  4. Verwirble den mittleren, nicht geschnittenen Teil und falte nun alles wieder auf Hälfte
  5. Dann sicherst du deine gerade entstandene Quaste mit einem Bindfaden (beim Verknoten, lass bitte zwei 3cm lange Fadenenden über)

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Ist die Farbe trocken, kannst du nun den Kork aufkleben, hier lässt sich super eine kleine Klammer als Halterung für ein Etikett befestigen! Ich liebe den Look! Und die Quasten liebe ich auch! Diese kannst du mithilfe der Fadenenden, die du zuvor übergelassen hast, ganz einfach auf der Rückseite des Papiers zusammenknoten. Dafür fädle einfach die Fäden mithilfe einer Nadel hindurch.

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Et voilà! Fertig ist deine ganz individuelle Paper Bag

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Heute gibts ein DIY mit Beton. Und das könnte für mich nicht besser zum Herbst und der Dunkelheit da Draußen passen. Die Idee zur Lampe habe ich bei P I N T E R E S T  gefunden. Das Projekt war ein bisschen abenteuerlich und brauchte 2 Anläufe. Aber sieh einfach selbst.

– DAS BENÖTIGST DU –

 

– S C H R I T T  1 –
Stecksystem und passende Längen

Bevor die eigentliche Arbeit losgeht, empfiehlt es sich, die Rohre vorher einmal zur Probe zusammenzustecken. So kannst du sehen, ob die Längen zusammenpassen und das Ganze auch so aussieht, wie du es am Ende auch haben willst. In diesem Fall, habe ich 22er Kupferrohre verwendet und mit den passenden Verbindungsstücken zusammengesteckt.

– S C H R I T T  2 – 
Verkabelung

Das Kabel wird einmal durch die Rohre geschoben und an beiden Enden mit einem gut haftenden Klebeband vor einem möglichen Aufdröseln gesichert. Achte darauf, dass das Kabel oben nur soweit herausschaust, dass du es später gut an die Lampenfassung anschließen kannst. So sparst du dir unnötigen Verschnitt.
Am unteren Ende verkabelst du – je nachdem wie du es lieber magst – einen Schalter recht nah (dann kannst du ihn mit in den Beton einlassen – dafür bitte alles gut isolieren, damit keine Feuchtigkeit eintreten kann) oder etwas weiter in Richtung Stecker.

Übrigens! Den grünen Strohhalm auf dem linken Bild habe ich über den Teil des Kabels gezogen, der später in den Betonfuß eingelassen wird. Ebenfalls zu Isolierungszwecken!!!

ACHTUNG!!! Du arbeitest mit Elektrizität. Bitte informiere dich daher genau, wie das mit dem Verkabeln von verschiedenen Schaltern funktioniert. Das kann mitunter sonst in einem lauten Knall und Stichflammen enden. Im Zweifelsfall frag lieber jemanden, der sich damit auskennt, ob er dir hilft, SONST droht dir das da…

 

 

– S C H R I T T  3 –
Beton anmischen und Formen gießen

Vor dem Gießen habe ich ein kleines Loch in die Plastikform für den Lampenfuß (diese wird später kaputt geschnitten, also vielleicht nicht bei Mama oder in der WG Küche bedienen) geschnitten und Platz für das Kabel zu schaffen. So verlässt es später an dem Punkt den Lampenfuß, für den du dich entscheidest.

Denk dran! Was man auf den Bildern nicht sehen kann, ist ein Strohhalm, durch den ich zuvor den Teil des Kabels geschoben habe, der in den Beton eingelassen wird. So schützt du es vor Nässe.

Ich habe hier R U C K Z U C K B E T O N verwendet und diesen in eine Plastikform gegeben. Die erste Schicht sollte dickflüssig sein, damit du den Schalter und die Rohre stabil platzieren kannst. Nach dem Antrocknen kommt dann für einen glatten Abschluss und ein schöneres Ergebnis eine etwas dünnflüssigere Schicht Beton darüber.

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Für den Lampenschirm habe ich eine Plastikflasche – wie D I E S E – verwendet. Das Loch, welches nach Abscheiden des Flaschenhalses entstand, habe ich wieder mit Klebeband umschlossen und mit der L A M P E N F A S S U N G verklebt. Für den späteren Hohlraum  diente eine Spraydose, die ich zuvor mit Frischhaltefolie umwickelt habe. So lässt sich hinterher alles gut auslösen.

Tipp! Wenn du alle Formen vor dem Gießen mit Öl bestreichst, löst sich der Beton später noch besser!
Beim Gießen des Lampenschirms empfiehlt es sich außerdem, den Beton etwa so dünnflüssig anzurühren, wie schon bei der 2. Schicht für den Fuß der Lampe. Zum Hineinfallen habe ich einen Trichter verwendet.

 

– S C H R I T T  4 –
Lampenfuß und -schirm auslösen

Wenn alles gut getrocknet ist (lies dazu am besten die Gebrauchsanweisung auf deiner Betonmischung) wird’s spannend! Jetzt gehts ans Auslösen der Formen. Verabschiede dich schon einmal vom Gedanken, die Formen für ein zweites DIY verwenden zu können. Du kommst ums Zerschneiden nicht herum.

Tipp: Eine kleine Zange oder ähnliches zum Ziehen am Plastik sind Gold wert! Ansonsten aber bitte mit Gefühl, damit nichts kaputt geht.

 

– S C H R I T T  5 –
Lampenschirm anbringen und restliche Verkabelung

 

– ET  VOILA – 

Ich bin verliebt in diese Lampe. Habe mich für eine weniger helle Glühbirne entschieden, sodass sie wirklich nur punktuell beleuchtet, was unter ihr steht. Dadurch entsteht ein echt angenehmes und gedimmtes Licht, was den Raum sehr gemütlich macht und mich ein bisschen milder stimmt, was den Herbstbeginn anbelangt.
Vielleicht hast du ja auch Lust bekommen, dieses DIY auszuprobieren. Wenn ja, dann teile es gern unter #theoundzausel mit mir.

Ich freu mich auf Dein Ergebnis.

Liebe Grüße,

Saskia