Rezept – Kürbissuppe

Ich muss gestehen, es erfordert für mich jedes Jahr aufs Neue einiges an Überwindung, zu akzeptieren, dass der Sommer einmal mehr schneller rumgegangen ist, als es mir lieb war. Da kann man mir noch so viel Positives am Herbst aufzählen – ich bin erst einmal eingeschnappt und werde mürrisch – und meistens auch noch krank …

G A N Z  T O L L !  H A L L O  H E R B S T,

D U  M I C H  A U C H!

Aber irgendwann – wenn ich alle Stadien meiner alljährlichen kleinen „der Sommer ist vorbei und es dauert eine Ewigkeit, bis er wieder da ist“ -Depression (so gehts mir übrigens auch gerade mit „Game of Thrones…pfff Ende 2018, die spinnen doch) durchschritten habe – kann ich mich auch wieder ein bisschen für diese Jahreszeit öffnen. Eigentlich echt merkwürdig, dass ich damit solche Startschwierigkeiten habe, wo ich doch ein Herbstkind bin… Aber auch ich habe sie, diese Dinge, über die ich mich besonders im Herbst freue! Und hier kommt eines davon!

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Tatsächlich ist der Kürbis mein „Hurra! Es ist Herbst“ – Ding. Und gerade wenn es kalt draußen ist, mache ich daraus gern Suppe. Die hier ist etwas anders, denn das Gemüse wird vorher gebacken, wodurch sie geschmacklich etwas süßer wird als gewöhnlich. Ich mag das in Kombination mit dem entstehenden Röstaroma sehr und bin gespannt, ob es dir auch so gut schmeckt!

 

– Z U T A T E N – 

KARTOFFELN
HOKKAIDO KÜRBIS
TOMATEN
LAUCHZWIEBELN
INGWER
KNOBLAUCH

GHEE
ETWAS SAURE SAHNE ODER ÄHNLICHES
TOMATENMARK
GEMÜSEBRÜHE

+ + + GEWÜRZE + + +
SALZ / PFEFFER / ROTE CHILISCHOTEN / KREUZKÜMMEL / ROSMARIN

– S C H R I T T  1 –

Kartoffeln, Kürbis und Tomaten in etwa gleich große Stücke schneiden, zusammen mit ein paar angeritzten Knoblauchzehen (fürs Aroma *mmmmmh) auf einem Backblech verteilen, Rosmarin und etwas Meersalz darüber geben und für 20 Minuten bei etwa 200°Grad Umluft in den vorgeheizten Backofen.

– S C H R I T T  2 –

Lauchzwiebeln klein schneiden (hierfür eignen sich auch die grünen Reste vom Essen tags vorher) und mit etwas Ghee in einem Kochtopf bei mittlerer Hitze anschwitzen.

– S C H R I T T  3 – 

Das im Ofen gegarte Gemüse zum Lauch in den Kochtopf geben und alles für eine Weile anrösten. Im Anschluss mit Gemüsebrühe ablöschen, bis alles bedeckt ist. Kurz aufkochen lassen und im Anschluss daran mit einem Rührgerät (Endergebnis grober) oder einem Pürierst (cremigere Konsistenz) verarbeiten.

– S C H R I T T  4 – 

Juhu! der Abschmeck-Spaß kann beginnen! Zuerst kommt noch ein Löffel (2, 3, 4…) Saure Saune – oder was du gern magst – hinzu, um die Suppe cremiger zu machen. Danach kommt mit den roten Chilischoten (meine stammen aus eigenem Anbau und sind selbst eingelegt) die nötige innere Wärme ins Spiel, von der ich bereits sprach. Hier bitte VORSICHT! Lieber mehrfach nachgeben, die Schärfe baut sich meist erst durch das „Ziehen lassen“ auf. Tomatenmark und Kreuzkümmel kommen ebenfalls nach Belieben hinzu. Danach alles noch einmal 10 Minuten ziehen lassen.


– G U T E N  A P P E T I T –

Zu dieser Suppe esse ich sehr gern ein paar noch warme Falafel wie D I E S E hier. Die brate ich immer mit etwas Kokosfett in der Pfanne an. Super lecker!
Ich hoffe, das Rezept hat dich auch ein bisschen hungrig gemacht und du probierst es vielleicht einmal aus. Wenn du magst, dann teil es doch unter #theoundzausel mit mir.

Liebste Grüße,

Saskia

Heute gibts ein DIY mit Beton. Und das könnte für mich nicht besser zum Herbst und der Dunkelheit da Draußen passen. Die Idee zur Lampe habe ich bei P I N T E R E S T  gefunden. Das Projekt war ein bisschen abenteuerlich und brauchte 2 Anläufe. Aber sieh einfach selbst.

– DAS BENÖTIGST DU –

 

– S C H R I T T  1 –
Stecksystem und passende Längen

Bevor die eigentliche Arbeit losgeht, empfiehlt es sich, die Rohre vorher einmal zur Probe zusammenzustecken. So kannst du sehen, ob die Längen zusammenpassen und das Ganze auch so aussieht, wie du es am Ende auch haben willst. In diesem Fall, habe ich 22er Kupferrohre verwendet und mit den passenden Verbindungsstücken zusammengesteckt.

– S C H R I T T  2 – 
Verkabelung

Das Kabel wird einmal durch die Rohre geschoben und an beiden Enden mit einem gut haftenden Klebeband vor einem möglichen Aufdröseln gesichert. Achte darauf, dass das Kabel oben nur soweit herausschaust, dass du es später gut an die Lampenfassung anschließen kannst. So sparst du dir unnötigen Verschnitt.
Am unteren Ende verkabelst du – je nachdem wie du es lieber magst – einen Schalter recht nah (dann kannst du ihn mit in den Beton einlassen – dafür bitte alles gut isolieren, damit keine Feuchtigkeit eintreten kann) oder etwas weiter in Richtung Stecker.

Übrigens! Den grünen Strohhalm auf dem linken Bild habe ich über den Teil des Kabels gezogen, der später in den Betonfuß eingelassen wird. Ebenfalls zu Isolierungszwecken!!!

ACHTUNG!!! Du arbeitest mit Elektrizität. Bitte informiere dich daher genau, wie das mit dem Verkabeln von verschiedenen Schaltern funktioniert. Das kann mitunter sonst in einem lauten Knall und Stichflammen enden. Im Zweifelsfall frag lieber jemanden, der sich damit auskennt, ob er dir hilft, SONST droht dir das da…

 

 

– S C H R I T T  3 –
Beton anmischen und Formen gießen

Vor dem Gießen habe ich ein kleines Loch in die Plastikform für den Lampenfuß (diese wird später kaputt geschnitten, also vielleicht nicht bei Mama oder in der WG Küche bedienen) geschnitten und Platz für das Kabel zu schaffen. So verlässt es später an dem Punkt den Lampenfuß, für den du dich entscheidest.

Denk dran! Was man auf den Bildern nicht sehen kann, ist ein Strohhalm, durch den ich zuvor den Teil des Kabels geschoben habe, der in den Beton eingelassen wird. So schützt du es vor Nässe.

Ich habe hier R U C K Z U C K B E T O N verwendet und diesen in eine Plastikform gegeben. Die erste Schicht sollte dickflüssig sein, damit du den Schalter und die Rohre stabil platzieren kannst. Nach dem Antrocknen kommt dann für einen glatten Abschluss und ein schöneres Ergebnis eine etwas dünnflüssigere Schicht Beton darüber.

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Für den Lampenschirm habe ich eine Plastikflasche – wie D I E S E – verwendet. Das Loch, welches nach Abscheiden des Flaschenhalses entstand, habe ich wieder mit Klebeband umschlossen und mit der L A M P E N F A S S U N G verklebt. Für den späteren Hohlraum  diente eine Spraydose, die ich zuvor mit Frischhaltefolie umwickelt habe. So lässt sich hinterher alles gut auslösen.

Tipp! Wenn du alle Formen vor dem Gießen mit Öl bestreichst, löst sich der Beton später noch besser!
Beim Gießen des Lampenschirms empfiehlt es sich außerdem, den Beton etwa so dünnflüssig anzurühren, wie schon bei der 2. Schicht für den Fuß der Lampe. Zum Hineinfallen habe ich einen Trichter verwendet.

 

– S C H R I T T  4 –
Lampenfuß und -schirm auslösen

Wenn alles gut getrocknet ist (lies dazu am besten die Gebrauchsanweisung auf deiner Betonmischung) wird’s spannend! Jetzt gehts ans Auslösen der Formen. Verabschiede dich schon einmal vom Gedanken, die Formen für ein zweites DIY verwenden zu können. Du kommst ums Zerschneiden nicht herum.

Tipp: Eine kleine Zange oder ähnliches zum Ziehen am Plastik sind Gold wert! Ansonsten aber bitte mit Gefühl, damit nichts kaputt geht.

 

– S C H R I T T  5 –
Lampenschirm anbringen und restliche Verkabelung

 

– ET  VOILA – 

Ich bin verliebt in diese Lampe. Habe mich für eine weniger helle Glühbirne entschieden, sodass sie wirklich nur punktuell beleuchtet, was unter ihr steht. Dadurch entsteht ein echt angenehmes und gedimmtes Licht, was den Raum sehr gemütlich macht und mich ein bisschen milder stimmt, was den Herbstbeginn anbelangt.
Vielleicht hast du ja auch Lust bekommen, dieses DIY auszuprobieren. Wenn ja, dann teile es gern unter #theoundzausel mit mir.

Ich freu mich auf Dein Ergebnis.

Liebe Grüße,

Saskia