Der Tisch aus Baudielen fertig, die neue Wandfarbe (übrigens aus der Gruppe ‚COOL‘ der Bauhaus Farben – Nr.: 04.003.05) trocken und doch fehlte mir da irgendwie noch etwas. Es wollte einfach nicht so recht zusammen passen. Hier mal ein Vorher – Bild:

Seit längerem liebäugle ich schon mit den Edison-Glühbirnen, die mittlerweile in jedem Café und Interior-Geschäft hängen, das etwas auf sich hält. Bei amazon hatte ich mich schon durch die große Auswahl gewühlt aber irgendwie nie eine bestellt, weil ich mir unsicher ob der Leuchtkraft der einzelnen Birnen war. Auf einem meiner Streifzüge durch den Baumarkt – ja ich mag das tatsächlich – habe ich dann zufällig auch eine kleine Auswahl solcher Birnen gefunden und konnte sie in Aktion begutachten. Das hat mich dann überzeugt und ich habe direkt 3 mitgenommen. Dazu gab es direkt auch noch 3 passende Fassungen, ein normales Kabel und ein Kabelkanal.


Die eigentlichen Begleiter zu den Glühbirnen bilden aber 3 schwarz-weiße Textilkabel zu denen du bei amazon ebenfalls eine große Auswahl findest. Und es gibt sicher auch eine Menge anderer Shops im Internet, die solcherlei Kabel vertreiben.
Da ich mich – was die Elektrik angeht – nicht ganz so sicher fühle, hat mein Freund sich der Installation gewidmet. Manche Dinge greife ich lieber nicht an. Haha. Man kann sich aber zum Thema ganz leicht Hilfe im Internet suchen!

Die Kabel bündeln sich in einem an der Zimmerdecke angebrachten Kabelkanal. das hatte zwei Gründe. Zum einen konnten wir so ein paar Kosten an den Textilkabeln sparen, denn was man nicht weiß…. du weißt Bescheid. Zum anderen kann man mit einem Kabelkanal natürlich den nicht ganz so schönen Kabelsalat verstecken. Dafür sind die Dinger ja schließlich auch da, nicht wahr?
Zusammengefasst kam das ganze bei ungefähr 60 Euro raus. Genauso viel also wie auch der Tisch. Klar geht das günstiger, aber vergleichbare Alternativen kommen im Komplett-Paket um ein vielfaches teurer daher.
Und nun? Fehlen eigentlich nur noch die Bank und ein paar schönere Stühle. Ich freu mich schon sehr drauf! Ach! Und hier natürlich noch ein Bild vom Resultat unseres kleinen Projekts:

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Nachdem ich in den letzten Monaten mal wieder fleißig umgeräumt habe, verfestigte sich in meinem Kopf mehr und mehr der Gedanke nach einem neuen Ess- und Arbeitstisch für unser Wohnzimmer. Groß sollte er sein – für viele Menschen und viel Kram zum drauf ausbreiten. Ich mag das einfach!
Nun weiß aber jeder, wie viel Geld man unter Umständen für große und lange Tische hinlegen darf! Ganz ehrlich! Ich finde, dass das ganz schön unnötig ist und deswegen habe ich mir kurzerhand einfach selbst ein paar Gedanken gemacht, wie sich so ein Tisch kostengünstig anfertigen ließe. Und siehe da! Es braucht eigentlich gar nicht viel:

  • 6 Baudielen
  • ein paar Leisten
  • lange Schrauben und am besten natürlich einen Akkuschrauber
  • 2 Böcke aus dem Baumarkt – unsere tragen jeweils ein Gewicht bis 300 kg
  • Schleifgerät und Schleifpapier
  • Möbellasur deiner Wahl
  • eine 2. Person zum helfen! Die Platte wird schon recht schwer und auch bei einigen Vorbereitungen machen sich eine 3. und 4. Hand nicht schlecht!

Gut! Vom Baumarkt zurück, konnte es auch schon losgehen. Die Tischplatte sollten 5 der Baudielen bilden. Die 6. Baudiele bildete – in 2 gleich große Teile zersägt – den Abschluss der entstehenden Platte. Nun zu den einzelnen Schritten:

  1. Schleife alle Dielen sorgfältig ab.
  2. Dieser Schritt ist variabel. Wenn du möchtest, kannst du das Holz nun schon behandeln und alles gut trocknen lassen.
  3. Richte die Baudielen mit der zukünftigen oberen Seite nach unten aus. Schaue dabei genau hin und sei dir sicher, dass sie richtig liegen.
  4. Ist das geschafft, dann lege sowohl ans obere als auch untere Ende die 6. halbierte Baudiele. In diesem Fall wurde sie bündig angebracht. Das sei aber Dir überlassen.
  5. Schraube nun die Nägel ins Holz und befestige somit alle lang belassenen Dielen mit den halben.
  6. Damit der Tisch auch in der Mitte stabil bleibt und das Holz sich nicht allzuviel in seiner Lage verändert (ganz verhindern lässt sich das nicht und wer so einen Tisch baut, der will das vermutlich auch), sind in diesem Fall noch ein paar Leisten auf der Unterseits des Tisches angebracht worden. Wie bereits bei der halbierten Baudiele, wurden auch diese Leisten mit Schrauben mit den aufliegenden Dielen verbunden .
  7. Nun kannst du – solltest du nicht bereits in Schritt 2 erledigt haben – das Holz behandeln.
  8. Richte nun – spätestens hier brauchst du ganz sicher Unterstützung – die Platte auf den Böcken aus. Et Voilà!!!! Fertig ist der Tisch

Ich persönlich bin total zufrieden mit dem Ergebnis. Für alles haben wir um die 60 Euro bezahlt, und das ist absolut fair. Was die Böcke angeht, kann man sich natürlich auch für die Metallvariante entscheiden, was mit Sicherheit auch super aussähe. Für den Moment aber werde ich es so belassen. Ich mag die Helle Färbung des Holzes, das bringt direkt Frische ins Wohnzimmer. Und Platz habe ich nun auch zur Genüge. Juhuuuuu!
Zum Tisch gehören nun auch noch eine selbstgemachte Bank und ein paar schönere Stühle. Außerdem kam noch ein bisschen Farbe an die Wand und Herr Fuchs, den ich mal aus einem kleinen Laden in Leipzig mitgebracht habe, durfte endlich einziehen. Auch die Beleuchtung hat sich verändert. Zu all dem gibt es aber bald einen neuen Post, den du ab sofort H I E R finden kannst. <3